Alles im Griff. Und doch gescheitert. Warum ich trotzdem dankbar bin für die Niederlage. Erfahre meinen wichtigsten Ratschlag für erfolgreiche Veränderungen.
Ich starte in den neuen Morgen. Der Himmel ist noch eisengrau, der Tag nur ein Gerücht. Mein Arzttermin ist lange geplant. Ich fahre die Strecke nicht zum ersten Mal. Alles ist gut.
Der Blick zur Ankunftzeit im Navi lässt mich kurz nachdenken: "Hm, ein wenig spät." Ich komme wahrscheinlich drei Minuten zu spät am Parkplatz an. Das Ziel stimmt. Macht dann sieben Minuten zu spät in der Arztpraxis, vielleicht auch zehn. Doch dann denke ich mir: "Kann ja sein. Bestimmt Berufsverkehr."
Und der Zweifel ist vergessen. Noch immer alles gut.
Werte sollten nicht zur Zwangsjacke werden
Es gehört zu meinen Werten, dass ich Zusagen einhalte. Pünktlichkeit ist auch im 21. Jahrhundert noch eine schöne Tugend. Gleichzeitig bin ich an diesem Morgen ein wenig stolz auf meine Lernerfolge. Tugenden sind gut, doch eine mögliche Verspätung von drei bis sieben Minuten soll nicht in einer Angstattacke münden. Überdies lässt sich eine lange Fahrt nicht sicher in Minuten planen. Kontrolle ist nur eine tröstende Illusion. (Fast) keine Angst vor Planungsfehlern mehr.
Für autistische veranlagte sind Pläne eine große Hilfe. Abläufe werden in Strukturen sichtbar. Zusammenhänge werden gut nachvollziehbar, so dass Überraschungen zumindest unwahrscheinlicher sind.
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